Das Motiv "Arbeitsplatz".



Erst teilten sie ihre Liebe, dann ihr Bett und jetzt ihren Arbeitsplatz.

Genauso, wie wir nie verlegen um neuartige Autoideen sind, fallen uns auch immer neue Wege ein, um Arbeit und Freizeit individueller aufeinander abzustimmen. Und um Chancengleichheit, die bei uns schon sehr lange Usus ist, zu fördern. So gibt es bei uns zum Beispiel keine "Quotenmitarbeiter". Statt dessen bekommt nur der oder die Beste den Job. Unsere neueste Idee – den "Teilzeit-Familienarbeitsplatz" – testen wir gerade mit zwei Mitarbeitern. Und das funktioniert so:

Herr und Frau N. (aus Gründen der Diskretion nennen wir hier keine Namen) sind beide Wirtschaftsingenieure. Sie sind beide in einer Abteilung. Sie teilen sich ihren Arbeitsplatz. Herr N. arbeitet für uns die erste Hälfte der Woche und Frau N. die zweite Hälfte der Woche. Sie teilen sich aber noch ein wenig mehr: Sie teilen sich ihr Zuhause, ihr Nettoeinkommen, ihre Tochter und ihren Mercedes 190 E.

Jeden Mittwoch übergibt Herr N. seiner Frau alle seine Aufgaben, die sie dann für den Rest der Woche weiterführt. Und sie erzählt ihm wiederum, was im Haushalt alles so zu tun ist. Wie gesagt: beide kümmern sich um ihren Haushalt, und beide verdienen Geld. Ihre Tochter findet diese Regelung übrigens auch sehr gut. Sie hat so viel mehr von ihren Eltern.

Und wenn dann irgendwann die Tochter der Familie N. alt genug ist, dann können Herr und Frau N. wieder ganzwöchentlich bei uns arbeiten. Doch den Zeitpunkt dafür, den bestimmen sie ganz allein, und wir reden ihnen da auch nicht rein. Nicht ein Wort.

Mercedes-Benz
Ihr guter Stern auf allen Straßen.